Sonntag, 22. Oktober 2017

Grana Padano, der würzige Hartkäse aus Italien #mytestgranapadano #granapadanotester



In Italien schätzt man Grana Padano sehr, bei uns lässt man ihn noch oft links liegen. Zeit, das zu ändern, denn der Hartkäse hat kulinarisch Einiges zu bieten!


Hartkäse aus Italien – mal ehrlich, wer denkt da schon an Grana Padano! Das Leben ist eben manchmal ungerecht, und dieser Hartkäse steht zumindest bei uns in Deutschland bis heute tief im Schatten seines weltberühmten Rivalen aus der Gegend um Parma.



Verdient hat er das nicht, immerhin haben Grana Padano und Parmesan durchaus Gemeinsamkeiten: Vor allem gehören beide zu den feinkörnigen, festen und besonders harten Käsesorten, die man auf italienisch „grana“ (Krümel, Korn) nennt.


Und auch ein Grana Padano muss mindestens ein Jahr lang reifen, bevor er auf den Markt kommt. Ganz ähnlich wie bei seinem Konkurrenten aus Parma gibt es auch beim Grana Padano berühmte Ausnahmen, nach denen sich Kenner die Finger lecken: Aus der Gegend um Mailand kommt zum Beispiel der „Grana lodigiano“, der bis zu 5 Jahre im wohl temperierten Keller ruht und dadurch einen exquisiten, würzigen Geschmack bekommt. Ich konnte den leckeren Käse jetzt in drei Reifegraden kostenlos über mytest ausprobieren und er eignet sich hervorragend in der warmen und kalten Küche. Er riecht und schmeckt nussig und aromatisch, ist aber sehr herzhaft, also intensiv im Geschmack.


Man kann Grana Padano genauso verwenden wie Parmesankäse. Frisch gerieben schmeckt er super zur Pasta; fein gehobelt bzw. geschnitten passt er perfekt zu Früchten und Wein. Zum Überbacken eignet sich der eher fettarme Grana Padano übrigens nicht. Zumindest nicht solo: Wenn ihr ihn zum Gratinieren verwenden möchtet, solltet ihr ihn immer mit etwas fettreichem Käse vermischen, sonst verbrennt er. Aber auch in Pesto, grob gehobelt auf Brot, Salaten oder Pasta ist er ein echt würziger Allrounder. Es wird Zeit, ihn zu probieren!  Der Käse schmeckt wirklich gut, er ist sehr herzhaft und sehr schmackhaft.