Mittwoch, 16. November 2016

DIY Säckchen Adventskalender am Makramee- Ast



Warum in diesem Jahr nicht mal einen Adventskalender selber machen? Das ist nicht nur viel kreativer und individueller. sondern macht auch richtig Spaß und stimmt einen selbst auf die Vorweihnachtszeit ein.

Die Idee dahinter ist simpel, eigentlich schon fast zu simpel, aber wer sich einmal daran gewagt hat, wird feststellen, dass das Ergebnis dennoch die gekauften Kalender übertrifft, weil hier viel Liebe im Detail steckt.




Materialien:

Stoff/ Stoffreste
Schere
Fotopapier
Bänder/ Schleifen
Dekorationselemente wie kleine Zapfen und Nüsse
1 großer Ast
Kordel, Paketband oder Leine
Holzkugeln und Ringe
Klebepistole



Man benötigt Stoffreste oder einheitlichen Stoff, je nachdem was man gerade zu Hause hat, das Kordel-Band ist für die Befestigung einer Lasche, damit man die Säckchen aufhängen kann.




Wir haben für die geraden und die ungeraden Tage verschiedene Stofffarben in rot und grün gewählt und daraus je 12 Quader ausgeschnitten und mit der Nähmaschine zu Säckchen vernäht.



Mit Hilfe eines Computerprogrammes  haben wir Zahlen mit Weihnachtsmotiven von 1- 24 auf Fotopapier ausgedruckt und ausgeschnitten. Auf die Säckchen haben wir mit einer Klebepistole dann die Zahlen aufgeklebt. Es geht auch doppelseitiges Tesa Band.



Kreativität ist dann gefragt bei der Verzierung der Aufhängung, denn die gibt bei uns dieses Jahr den Blickfang. Wir haben uns für eine Aufhängung aus Makramee entschieden. Makramee ist eine Knotentechnik, die ein wenig Zeit erfordert, aber dafür mit formschönen Mustern dankt.

Kurzanleitung:



Zwei gleichlange Schnüre abschneiden, wobei die Bänder schon sehr lang sein müssen, ca 4 Meter je Band. Die Bänder werden nun in der Mitte zusammen gefaltet. Man legt eine Bandschlaufe über die andere. Am besten ist es,die Bänder irgendwo aufzuhängen. Der Schlaufen sind dabei oben.

Die beiden äußeren Bänder sind die Arbeitsbänder, die beiden mittleren Bänder hängen als Trägerband einfach runter . Zum besseren Knüpfen sollten sie mit einem Gegenstand beschwert werden ( am besten eine Zange unten dran hängen)

Die äußeren Bänder werden immer um die inneren herum geknotet. Mit dem rechten Band wird angefangen. Das rechte Band legt man zuerst über die beiden mittleren Bänder nach links. 

Dann muss man das linke Band über das rechte legen und danach unter die beiden  mittleren Bänder 
Das linke Band wird nun von hinten nach vorne durch die Schlaufe des rechten Bandes gezogen
Nun ist das Band verknotet. Es ist ähnlich wie beim Schleifen binden
Den Knoten muss man nun vorsichtig festziehen.




Dieser Knoten ist der Grundknoten und wird fortlaufend wiederholt. Zwischen die Bänder fädelt man dann Holzperlen und Ringe, es können auch Perlen sein ( damit entstehen übrigens auch schöne Schmuckbänder). Die Makrameeaufhängung wird nun an einem schönen Ast befestigt.



Nun kann man diesen Ast noch weihnachtlich verzieren, da gibt es im Bastelladen bereits wunderschön vorgefertigte und besprühte Nüsse und Zapfen und Deko- Elemente,  Wer will kann sich aber auch die Mühe machen, selbst Schmuck zu basteln oder Zapfen zu sammeln und mit Farbe zu besprühen. Aber Vorsicht! Sparsam mit der Deko sein, sonst wirkt alles überladen.



Die fertigen Säckchen werden dann befüllt, je nachdem, was der zu Beschenkende ( oder man selbst) mag, danach werden die Säckchen oben zu gebunden und an den Ast in unterschiedlichen Längen gehängt.
Den Ast sollte man möglichst an einem schönen Platz mitten in der Wohnung aufhängen, denn auch optisch ist der Kalender in den klassischen Weihnachtsfarben ein echter Hingucker.

Für uns ist die Adventszeit vor allem durch die Freude am Backen und Basteln, durch Gemütlichkeit und Besinnlichkeit geprägt. Wir lieben die Düfte von frischen Keksen, das Licht der Kerzen und die Gemütlichkeit der warmen Wohnung im kalten Winter. Von dieser besonderen Stimmung inspiriert ist auch das Aussehen unseres Adventskalenders ausgefallen: Auf keinen Fall zu protzig, sondern mit viel Liebe gestaltet macht sich der Adventskalender hervorragend in jedem winterlichen Wohnzimmer. Und nun kann ich es kaum noch erwarten, das erste Säckchen zu öffnen.