Samstag, 29. Oktober 2016

Ohne Gedöns Jean und Len Haarkur #neubeirossmann



Da meine Haare immer eine Extraportion Pflege brauchen, aber viele Produkte dabei versagen, da sie zu sehr beschweren, habe ich mich über diesen Test der Haarkur sehr gefreut. Ich habe sehr langes Haar und da sind regelmäßige Haarkuren einfach wichtig, um Stylingsünden auszugleichen. Die Zusammensetzung der Haarkur finde ich auf Anhieb toll: viel Sheabutter und Arganöl.

Ich habe – etwas mehr als die empfohlenen 2 walnussgroßen - Portionen in die handtuchtrockenen Längen einmassiert und ließ sie für etwa 30 Minuten einwirken. Nach den Anwendungshinweisen reichen aber schon 10 bis 15 Minuten.  Anschließend habe ich die Haare mit lauwarmem Wasser ausgespült

Zunächst einmal zum Geruch. Ich finde ihn sehr angenehm, denn der Geruch ist sehr natürlich, aber auch irgendwie süß wie ein Weihnachtskeks. Ich kann nicht sagen warum, aber er erinnert mich an Kardamom. Das überrascht mich, denn ich hatte eher etwas Natürlicheres erwartet. Ich mag den Duft sehr, aber jeder sollte selbst dran schnüffeln, denn Geschmäcker sind unterschiedlich.


Die Konsistenz ist dickflüssig, cremig, für eine Haarkur optimal und sie lässt sich super im nassen Haar verteilen und ist auch gut verträglich , insbesondere reizt sie die Kopfhaut nicht.

Wichtigster Punkt ist für mich aber immer noch die Wirkung. Das Ergebnis war respektabel. Meine Haare hatten eine angenehme Geschmeidigkeit, ein wenig Glanz. Meine strapazierten, trockenen Längen sahen nicht mehr strohig aus. Insgesamt haben sich meine Haare nach der Einwirkung sehr weich und gepflegt angefühlt.

Die Nasskämmbarkeit war allerdings nicht verbessert, jedoch wenn das Haar getrocknet war, ließ es sich sehr gut kämmen.

Also ich bin mit dieser Haarkur zufrieden, sie ist es nicht der Burner, aber leistet eine solide Pflege, tatsächlich ganz ohne Gedöns, die man sich ab und zu gönnen darf.

Tube mit 200 ml Inhalt um die 8 €