Donnerstag, 27. November 2014

Mädelsabend, geht auch alkoholfrei mit dem Sekt von Rotkäppchen




Ich habe jetzt das große Glück gehabt und einige tolle Flaschen des alkoholfreien Sekts von Rotkäppchen zum testen und für meinen wöchentlichen Mädelsabend erhalten.

Den möchte ich euch heute gern vorstellen.
Der Sekt ist nicht ganz alkoholfrei und hat  einen Restalkoholgehalt von 0,5 Promille. Der Sekt ist daher generell nicht für Kinder und Jugendliche geeignet!!! Auch nicht für trockene Alkoholiker.


Nun aber zu meinen Erfahrungen. Den Sekt gibt es in der klassischen "weißen" Variante und als rosè.
Nicht nur auf Alkohol wurde bei diesem Sekt verzichtet. Auch der Kaloriengehalt ist weniger als die Hälfte von vergleichbarem Sekt mit Alkohol in der halbtrockenen Variante.
Rotkäppchen Alkoholfrei:
Brennwert: 120 kJ / 29 kcal
Eiweß: 0,1 g
Kohlenhydrate: 6,0 g
Fett: < 0,1 g



Eine klassische Sektflasche von 750 ml Inhalt mit rot/ weiß gestaltetem Etikett, einem Plastikkorken im Drahtgitter

Auf den ersten und auch den zweiten Blick ist der Sekt nicht vom üblichen Sekt zu unterscheiden. Hat man die Umhüllung vom Flaschenkopf entfernt, findet man einen einfachen Korken aus Plastik vor. Löst man den Metallbügel, so hört man ein bekanntes, lautes Geräusch. Beim Einfüllen ins Glas sprudelte der Sekt ziemlich stark, stärker und feinperliger als normaler Sekt, eher schon so wie bei einer Flaschengärung oder Champagner, das ließ allerdings nach einigen Sekunden auch wieder nach. Also alles in allem kein Unterschied zum alkoholhaltigen Sekt.


Ich kenne den Sekt schon vom Einkauf her und zahle im Regelfall um die 4 € pro Flasche, es gibt aber auch Angebotspreise unter 3 €.

Der Sekt hat eine hellgelbe bzw. zart rosèFarbe, ist wie gesagt anfangs sehr stark perlend und hat einen angenehmen "Sektgeruch"

Alkoholfrei hin oder her, diesen Sekt von „Richtigem“ zu unterscheiden fiel mir nicht wirklich schwer. Der Sekt hat eine zwar fruchtige, aber auch doch recht süßliche Note, so dass ich sofort den Unterschied bemerkt habe, vielleicht auch, weil ich eher der "trocken" Trinker bin, wer vielleicht an halbtrockene Sektsorten gewöhnt ist, dem fällt das nicht so auf.
Beim ersten Schluck schmeckte der alkoholfreie Sekt eher süß, hatte dann aber doch einen säuerlichen Geschmack im Abgang. Auf jeden Fall muss man ihn dringend eisgekühlt trinken, denn bei Zimmertemperatur schwenkt der Geschmack eher in ein limonadiges Geschmackserlebnis und hat dann mit Sekt nicht mehr viel zu tun.
Wir haben damit übrigens tolle alkoholfreie Cocktails gemixt und dafür merkt man wiederum keinen Unterschied, dafür ist der Sekt toll geeignet.




Der alkoholfreie Sekt ist eine echte Alternative, wenn man nach einer Party wieder mit dem Auto nach Hause fahren muss oder schwanger ist oder aus sonstigen Gründen keinen Alkohol trinken möchte oder darf oder will . Preis, Aufmachung und Zusammensetzung sprechen für ihn. Für echte Genießer ist er meiner Meinung nach nichts. Denn der Unterschied zum richtigen Sekt ist eben schmeckbar. 

Ich bevorzuge für mich die Variante in rosè , sie ist eine Spur fruchtiger und kommt damit besser an Sekt mit Alkohol heran.