Dienstag, 13. Mai 2014

Kulinarische Reisetipps für Schweden


Wer einmal selbst Knäckebrot gebacken hat, weiß, dass das nicht einfach ist. Es ist eine Kunst, die Fingerspitzengefühl braucht. Andernfalls wird das Brot zu dick, oder es bricht.
Das harte Brot wird in Schweden seit ungefähr 1500 Jahren gebacken. Vor allem seit dem Mittelalter hat es Verbreitung gefunden.



Das oft aus grobem Roggenmehl gebackene Brot ist gesund und reich an Ballaststoffen. Es gibt auch Knäckebrot-Sorten mit Sauerteig oder Dinkelmehl. Und vor allem ist es in Schweden rund und hat in der Mitte ein Loch! Das Loch in der Mitte der Knäckebrote war übrigens früher dazu da, um sie an einem Haken an der Wand zu lagern, da sie so sehr lange haltbar sind.



Überdies findet man in Schweden Knäckebrot mit unterschiedlichen Gewürzen, z. B. Anis, Kümmel, Fenchel, Dill, Kardamom, Zimt.



In Schweden nennt man die Knäckebrot-Oberseite (also die Seite mit den vielen Löchern) die Sonntagsseite ("söndagssidan"), die glattere Unterseite ist dann die Alltagsseite ("vardagssidan"). Das hat damit zu tun, dass man für die Oberseite viel mehr Butter braucht als für die Unterseite. Und das gönnt man sich halt nur sonntags.



Was ich auch empfehlen kann ist die Vielfalt der in Schweden erhältlichen Käsecremes und Kaviarcremes, die meist in Tuben verkauft werden, viele davon sind mit Krabben, es gibt sie auch in der Light Variante, aber eines ist allen gemein: sie schmecken und das nicht nur auf Knäckebrot.



Also, wenn ihr einmal in Schweden seid, dann solltet ihr euch diese kulinarischen Genüsse nicht entgehen lassen.