Montag, 19. August 2013

Wer gern wandert- Die richtigen Treckingstöcke müssen es schon sein






Wandern und Nordic Walking sind inzwischen nicht mehr nur Trendsportarten, sondern haben sich unter vielen Begeisterten als häufig absolvierte Sportarten etabliert Diese Sportarten eignen sich auch am Besten als einfachster Einstieg auf dem Weg zu Gesundheit und Vitalität. Wichtig neben richtiger Bekleidung und Schuhwerk sind dabei die Trekkingstöcke.  Ich durfte nun die  Star Rover Trekkingstöcke testen und werde euch heute darüber berichten.

 Im Lieferumfang befinden sich

- Gummistopfen zum aufsetzen auf die Stahlspitze für die Verwendung auf befestigten Wegen
- Schneeteller, die verhindern, dass die Stöcke im Schnee einsinken
- eine Halterung, mit der man die Stöcke zusammenhalten kann.

Geliefert werden sie in einer bequemen Reisetasche aus Kunststoff mit Tragegriff, alles in schwarz gehalten.

Die Stöcke lassen sich auf maximal 135 cm ausziehen und sind damit auch für große Menschen (über 1,90 m) zu nutzen. Die Größenverstellung erfolgt stufenlos. Die Stöcke werden mit einem Drehmechanismus arretiert.







Es sind leicht verstellbare Teleskopstöcke aus Aluminium  mit Kunststoffgriffen für Trekking, Wanderungen und Nordic Walking. Erhältlich sind sie bei Amazon derzeit für 33 €. 


Beim Star Rover handelt es sich um einen soliden und leichten Trekkingstock mit komfortablen Handschlaufen, die einen sicheren Griff gewährleisten und ein Abrutschen verhindern können. Der Griff ist angenehm geformt und drückt nicht an den Handinnenflächen. Allerdings sind die Handschlaufen etwas gewöhnungsbedürftig, da sie sehr groß sind. Aber man kann sie verstellen.  Die Stöcke sind in zusammengeschobenem Zustand 67 cm lang und das Gewicht beträgt ca. 290 Gramm je Stock.

Das Besondere an diesen Stöcken sind das Anti-Shock-System und abnehmbare Straßenpads.

Macht ein Anti-Shock-System in einem Trekkingstock überhaupt Sinn?

Ein Antishock-System verhindert die Übertragung von Vibrationen Bei bestimmten Personengruppen, so zum Beispiel Menschen mir Gelenkproblemen, hat so etwas sicher einen Sinn, wenn die Gelenke geschont werden sollen weil eine Vorerkrankung besteht, da Erschütterungen durch die integrierte Federung nicht mehr ungefiltert die Hände und somit auch die Gelenke erreichen kann. Allerdings beklagen sich viele durch die weichere Konstruktion, was aufgrund der Federung ja auch kein Wunder ist, eine geringere Stabilität der Stöcke. Sie empfinden das als wackelig.

Nun das habe ich getestet und kann eine ungenügende Stabilität nicht bestätigen, die Trekkingstöcke sind sicher und stabil genug , auch wenn man sein Körpergewicht fast komplett abstützen muss. Das System macht auch Sinn, weil es einfach bequemer ist, vor allem beim Bergablaufen. Ich bin lange mit "normalen" Stöcken gewandert, bei den neuen gefederten merkt man schon einen Unterschied in Sachen Komfort, auch wenn das Anti Shok System hier nicht erheblich zu spüren ist. Aber es ist da und bemerkbar.

Außerdem lässt sich hier das Anti Shok System auch ausschalten, so dass man als Verwender frei entscheiden kann.

Es sind verhältnismäßig leichte und dennoch stabile Trekkingstöcke, die gut in der Hand liegen.
Die Stöcke sind höhenverstellbar und können daher auf  auf jede Körpergröße blitzschnell angepasst werden. Sie verfügen über ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. 

Für reines Walking sind die Stöcke gut geeignet, für längere  Bergwandertouren würde ich sie nicht verwenden.