Samstag, 9. Februar 2013

Einen Hauch zu süß: Freixenet Mia Bianko



Die nächste Sorte Freixenet stelle ich euch nun heute vor: Der Mia Bianco, ein Weißwein, der wie folgt beschrieben wird:

Harmonisch und fruchtig. Frisch mit Pfirsich- und Aprikosennuancen; jugendlich lebendig, angenehm im Abgang mit leichter Honignote.





Auch bei diesem Wein ist zunächst die Trinktemperatur sehr wichtig. Empfohlen wird ein Genuss bei 6- 8 Grad Celsius, also kühlschrankkalt. Der Wein soll zu Geflügel, Fisch und Tappas passen. Wir haben ihn zu Geflügel gegessen.

Nun ja, diese Meinung kann ich nicht ganz teilen, denn mir ist dieser Wein eindeutig zu süß im Geschmack, die Honignote dominiert und überlagert damit die Frische der Aprikose und des Pfirsich überdeutlich.

Aber mal von vorn:  Der Wein hat nach dem Öffnen einen sauber fruchtigen Geruch, der wirklich Appetit macht. Im Glas hat er eine leuchtend hellgelbe Farbe ( das obere Foto täuscht da leider etwas, so dunkel ist der Wein nicht). Er ist glasklar und ungetrübt.

Der erste Geschmack ist eigentlich noch recht angenehm, für einen Moment verspürt man Frische und Leichtigkeit, aber dieser Eindruck schwindet recht schnell. Auf einmal ist alles nur noch süß im NAchgeschmack. Der Wein hat für mich keine eigene Charakteristik, scheint unausgereift und im Ergebnis einfach zu süß.

Das mag aber auch daran liegen, dass ich schlichtweg kein Fan von lieblichen Weinsorten zum Essen bin.

Als Wein zum Dessert und abends auf der Terrasse an einem lauen Sommerabend passt er schon eher, aber auch weniger für mich, ich bin bei Wein kein Fan von Honigaromen. Ein Weißwein muss bei mir spritzig sein und frisch und vor allem fruchtig.

Ich habe deshalb die kleinen Probenflaschen an meine Mama verschenkt, die mag das eher, für mich kommt ein Nachkauf hier nicht in Betracht ( im Gegensatz zum Mia Tinto, den ich wirklich hervorragend fand).