Samstag, 4. August 2012

Daniela Katzenberger- der Duft

Über meinen Twitteraccount hatte ich in dieser Woche das Glück und über Petra Magazin den Duft von Daniela Katzenberger gewonnen. Ich sage nochmals danke und das mit einem schmunzelnden Auge, hatte ich doch in meinem Bewerbungstweet schon angedeutet, dass ich von der Kultblondine nicht wirklich begeistert bin.



Aber hier geht es ja nicht voranging um die zu blonde, zu weibliche und zu schrille Dame, die eine Perfektionistin im Bereich der Selbstvermarktung zu sein scheint, hier geht es um ihren Duft mit dem Namen *ja wie wohl* Daniela Katzenberger.

Ich habe Vorurteile, dazu stehe ich und erwarte einen nuttigen billigen Duft:

Nun mal Step bei Step:

1. Der Flakon

Der Flakon ist dreieckig, verspielt, das pinkfarbene Parfum strahlt durch das Glas und am Hals des Flakons befindet sich eine zarte Satin-Schleife in sattem Brombeerton und außerdem trägt der Flakon einen silbernen Kragen mit einem Silberkettchen daran. 


Auf dem Flakon befindet sich das  ein geschwungenes K und eine Katze. Das typische Katzenberger Logo.   Der kleine  Flakon ist  ideal für jede Handtasche. 


Der Flakon ist also alles in allem mädchenhaft verspielt, aber chic.




  •  Eau de Toilette, 15 ml ca. 11,95 Euro
  •  Eau de Toilette, 30 ml ca. 16,95 Euro











2. Der Duft

  • Kopfnote: frische Grapefruit, grüner Apfel und herb-fruchtiger Rhabarber
  • Herznote: elegantes Alpenveilchen, weiche Heliotrope, sinnliche Orchidee
  • Basisnote: warme Vanille, holziger Amber, rauchiges Zedernholz
Nach dem ersten Sprühstoß kann man tatsächlich die Frische von Grapefruit erschnuppern, allerdings dauert das wirklich nur ganz kurz an, dann kommt schon die Herznote zum Vorschein, die man bei guten Eau de Toilettes eigentlich erst nach 10 Minuten des Auftrages schnuppern sollte. Hier verflüchtigt sich der frische Duft leider viel zu schnell.

Übrig bleibt zunächst ein edler blumiger Duft. Nicht schlecht, kein bisschen billig, ganz im Gegenteil, die Kombination aus Orchidee und Heliotrope passt zu jungen fröhlichen Frauen, macht beschwingt und gut gelaunt. Man möchte am Liebsten barfuß durch den regen hüpfen.

Aber auch dieses angenehme Erlebnis verflüchtigt sich sehr schnell, zu schnell. Die warme Vanille kann man nach einer Stunde nur noch erahnen, auf dem Handrücken verbleibt letztlich ein etwas süßlicher Geruch, der leider nicht mehr wirklich glamourös ist, sondern nur noch leicht und dezent auf der Haut verbleibt und dadurch perfekt zum Sommer passt, denn wer will schon orientalisch schwere Düfte im Hochsommer tragen?



3. Fazit

Mein Voruteil war unbegründet, der Duft ist gut und leicht und dadurch letztlich angenehm. Ich selbst bevorzuge dennoch eine höhere Qualität, die sich natürlich immer auch im Preis niederschlägt, aber dafür eben auch lang anhaltender ist.