Samstag, 14. April 2012

Einmal Schwein sein für Swiffer



Es gibt einen neuen Swiffer Staubmagnet, den ich ausgetestet habe. Um ein möglichst realistisches Bild zu bekommen, musste erst einmal Staub her. Also habe ich zwei Wochen meine Möbel einstauben lassen, was aber nicht wirklich eine Kunst ist bei schwarzen Glasflächen, denn hier muss ich so oder so jede Woche wirbeln. Das alte Staubtuch hat schon vor Jahren bei mir ausgedient, ich nehme seither Staubwedel mit Griff. Aber schweinisch hat sich das doch angefühlt, zwei Wochen gar nichts tun, zum Glück waren wir über Ostern praktisch nicht da.

Kann man den guten und altbewährten Swiffer eigentlich noch besser machen? Diese Frage habe ich mir ernsthaft gestellt und deshalb folgt heute ein vergleichender Test, ein No-Name Staubwedel gegen Swiffer und Swiffer alt gegen neu, den ich über ein paar Tage durchgefürt habe, um die Staubentwicklung zu beobachten.




Das Schwerste bei diesem Test war der Anfang, nämlich erst einmal zwei Wochen nicht zu wedeln , um es richtig staubig werden zu lassen, das ist ja so gar nichts für mich. Aber es macht den Test anschaulich.

Aller Anfang ist staubig





Und dann habe ich angefangen : links der No Name Wedel, dann mittig der alte Swiffer und rechts der Neue.
Bei allen drei Sorten gleich ist die Handhabung: Bevor man natürlich zum ersten Mal mit dem Wedel durch die Wohnung düsen kann, muss man den Handgriff erst einmal zusammen bauen. Dies ist aber eigentlich kinderleicht. Man hat zwei Plastikstücke, die man mit einem Handgriff ineinander schieben kann. Das Tuch wird einfach über zwei Plastikstäbe geschoben und schon kann man loslegen. Die Handhabung ist also kinderleicht.

Nun kann ich mit dem Staubfänger alle Flächen abstauben.



Hier merkt man sofort die Qualitätsunterschiede, für den ersten Moment wird der Staub vom Wedel aufgenommen, aber links beim Billigprodukt kann man förmlich zusehen, wie der Staub sofort wieder aus dem Wedel auf die Möbel rieselt, da kann man sich das Staub putzen praktisch sparen. Anders beim Swiffer: Schränke, Regale und auch die hinterletzten Ecken lassen sich wirklich problemlos damit reinigen. Dem Staub habe ich wirklich ein Ende bereitet. Der Griff liegt sehr gut in der Hand und läßt sich problemlos durch bestückte Regale und Schränke manövrieren, ohne das irgendwas zu Bruch geht. Auch die schwarzen Glas- und Hochglanzmöblflächen werden sauber.

Unterschiede in der Optik:



Schade, man sieht das leider nicht so gut auf dem Bild, aber der Unterschied war wirklich deutlich.

Beim Staubwedeln:


Der Staub bleibt in dem Swiffer-Tuch hängen und dieses verfärbt sich dann grau. Wenn ich merke, dass die Verfärbung zu stark wird und der Staub vom Tuch nicht mehr vollständig aufgenommen wird, wechsle ich das Tuch einfach aus und entsorge das Alte im Abfall.

Ich merke allerdings wirklich keinen Unterschied zwischen den beiden Swiffern selbst. Beide sind gleich praktisch und zuverlässig in er Handhabung, nur die Farbe des Griffs und der Tücher sind anders geworden und die Packungsgröße hat sich geändert, man bekommt das Starter Kit mit einem Griff und drei Tüchern.

Mein Fazit:

Gut bewährte Swiffer Qualität, auf die ich sowieso schon seit Jahren vertraue. Der Staub wird gebunden in den Tüchern und eben nicht einfach im Raum verteilt. Vor allem versteckte Ritzen, unzugängliche Fugen und Winkel lassen sich damit sehr schnell und bequem entstauben. Auch schwer zu reinigende Dinge wie die Front von Stereoanlagen oer kleine Dekoartikel in den Regalen, aber das wisst ihr ja bestimmt inzwischen auch selbst.