Dienstag, 6. April 2010

Cinderella

Mein Theaterabo ging gestern weiter mit klassischem Ballet, mit Cinderella.

Das Märchen von dem armen Dienstmädchen, das in Deutschland Aschenputtel, in Russland Soluschka und in Frankreich sowie den englisch sprechenden Ländern Cinderella heißt, aber überall den schönen Prinzen bezaubert, wird mit der ausdrucksvollen Sprache des klassischen Tanzes erzählt. Das berühmte Meisterwerk Sergej Prokofjews zieht seit Jahrzehnten Zuschauer und Choreographen auf der ganzen Welt in seinen Bann.


Das „Cinderella"-Ballett ist eine reizende Verbindung des zauberhaften Märchens des französischen Schriftstellers Charles Perraut und der göttlichen Musik des großen russischen Komponisten Sergej Prokofjew, geschaffen in der Mitte des 20. Jahrhunderts.


Die poetische Geschichte eines armen Mädchens, das seinem harten Schicksal zum Trotz nicht nur seine schöne Gestalt bewahrt hat, sondern auch die Schönheit der Seele, hat ihre Anziehungskraft auch nach Jahrhunderten nicht verloren.
Bei der Arbeit an der Partitur wollte Prokofjew, dass  Aschenputtel nicht als irgendeine abstrakte Person gezeigt wird, sondern als lebendiges, fühlendes und erlebendes Mädchen, das die Zuschauer sofort in seinen Bann zieht und sie ihre Nöte und Freuden fühlen lässt. Gleiches gilt auch für die musikalischen Charakteristiken sowohl des warmherzigen Prinzen, wie auch der gehässigen, eitlen Schwestern und der anderen Figuren des Ballettes.

Eine traumhaft schöne Geschichte, bei der wieder einmal das Gute das Böse besiegt, die großartige Musik und Perfektion des Tanzes das vereinte sich in der einzigartigen Darbietung des hiesigen Ballets zu einem unvergesslichen Erlebnis für mich.