Dienstag, 23. März 2010

Sommernachtstraum verträumt

Ist mir noch nie passiert, ich bin eingeschlafen, mitten während der Theatervorstellung, dabei klang das alles so gut:

"Gespenstig und fantastisch tut sich die Szenerie im Zauberwald vor den Augen der Zuschauer auf. Oberon liegt im Streit mit Titania.  In die Szene platzen die Menschenpaare. Puck, ein Elf, hilft, Verwirrung auf allen Ebenen zu stiften. Er quirlt um alle Ecken, jongliert und dirigiert die Elfenschar. Puckbesorgt  auf Geheiß von Oberon die benötigte Zauberblume.....

Derweil taucht im Zauberwald eine Schar von theaterbegeisterten Handwerkern auf. So etwas hat’s wohl vor 400 Jahren in England gegeben. Die Truppe übt für eine Aufführung, die das Hochzeitsfest von Theseus umrahmen soll. Elf Puck hext den Handwerker Zettel, einen Eselskopf an. Und ausgerechnet den Esel erblickt Titania als erstes, als sie die Augen öffnet. Der Zaubertrank den ihr Puck eingeflößt hat, wirkt, sie verliebt sich unsterblich in den Esel... "

....und mehr hab ich nicht mitbekommen, denn mir dröhnten die Ohren unter der ungewohnt dissonanten Musik Benjamin Brittens, so schwermütig und dunkel, dass ich einfach weggedämmert und dann konsequenter Weise in der Pause gegangen bin