Sonntag, 27. Dezember 2009

Sehenswertes

aus Shoushous Welt:


Geht mal wieder ins Kino und schaut euch AVATAR an. Eigentlich wollte ich da gar nicht hin, da James Cameron ( Aliens, Terminator, Titanic) doch sehr ausschweifende Spezialeffekte einsetzt, so dass meistens die Handlung zu kurz kommt oder aber total verkitscht, wie in Titanic.

Meine Nichten und Neffen haben mir aber Weihnachten diesen Film nahe gelegt, also hab ich ihn eben mal geschaut. Es ist zwar immer noch ein hauptsächlich von Spezialeffekten beherrschter Film, aber die Botschaft so richtig gut gemacht. Die zwar dünne, etwas kitschige und esotherisch angehauchte Handlung fällt in Anbetracht der Bildfülle gar nicht negativ auf. Und außerdem, wer sagt denn, dass jeder Film eine tiefgehende Handlung haben muss. Cameron hat Magie auf die Leinwand gezaubert und gleichzeitig damit verdeutlicht, wie wichtig es ist, unsere Natur zu erhalten. Diesen Film hätte man zum Klimagipfel in Kopenhagen mal dringend vorführen sollen. Aber schaut es euch einfach selbst an.



Jetzt will ich mir mal noch Zweiohrküken und vielleicht auch noch Dinosaurier ( Nimm den Krückstock aus meinem Rücken.... das ist kein Krückstock :-)) und ganz eventuell noch 2012 ansehen, hat schon jemand Erfahrung damit gemacht?... und kann eventuell eine Empfehlung abgeben?

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und noch ein früherer post:

Dienstag, 15. Dezember 2009

Ein Schuss ging beinah daneben
Die Moderne ist in der Provinz angekommen. Heute stand der Wilhelm Tell auf der Tagesordnung und ich war eigentlich recht negativ eingestellt, da ich nur müde war und so gar keine Lust auf Theater hatte.
Aber erstmal ganz entspannt mit einem Glas Sekt auf den Abend einstimmen, das stimmt auch allgemein freundlicher. Der einzige(!) Farbpunkt auf der Bühne war ein leuchtend roter Feuerlöscher, der einsam an der Bühnenwand hing. Bühnentechnisch herrschte ansonsten Tristesse. ( Das geht ja gut los, dachte ich). Dann aber entwickelte sich dieser moderne Wilhelm Tell zu einem sehens- und hörenswerten Stück. Der Landvogt trat als Kaugummi kauender Ranger auf, seine Vasallen waren in Tarnanzüge des Militär gekleidet und trugen Maschinenpistolen ala Kalaschnikow. Sehr gewöhnungsbedürftig, aber mitreißend inszeniert. Wahrscheinlich war der Mehrzahl des Publikums die pöbelnde Coca Cola und Johnny Walker trinkende Meute auf der Bühne dann doch zu viel, denn ein Drittel des Publikums hatte sich nach der Pause in Luft aufgelöst. Typisch Provinz eben. Das war aber vielleicht auch besser so, sonst wären sie beim Anblick des mit einem Sprengstoffgürtel versehenen Arnold wahrscheinlich kollabiert. Schade eigentlich, denn der Abend hatte sich wirklich gelohnt und ich bin jetzt glockenhellwach......

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